Die neue Kaufprämie für E-Autos soll den Hochlauf unterstützen. Laut einer ZVEI-Umfrage bremst jedoch der hohe Strompreis den Umstieg.
Seit Jahresbeginn gilt rückwirkend die neue Kaufprämie für Elektroautos. Dazu gab das Bundesministerium für Verkehr (BMV) am gestrigen Montag (19.01.) noch geringfügige Änderungen bekannt (s. Link unten).
Dass für den Erfolg der Elektromobilität in Deutschland jedoch nicht die Kaufprämie entscheidend ist, sondern der Strompreis an der Ladesäule, zeigt jetzt eine repräsentative Civey-Umfrage* im Auftrag des ZVEI.
So würden knapp 60 Prozent der befragten Autofahrer/-innen dauerhaft günstigere Stromkosten für den Betrieb eines E-Autos bevorzugen. Nur 18 Prozent favorisieren dagegen eine einmalige Kaufprämie. Rund jeder vierte Befragte (24,4 %) nennt laut Umfrage sogar explizit einen zu hohen Strompreis als Grund gegen die Anschaffung eines Elektroautos.
Wie der ZVEH fordert daher auch der ZVEI eine Absenkung der Strompreise. Diese war Teil des Koalitionsvertrages der schwarz-roten Regierung, wurde dann aber zugunsten einer Stromsteuersenkung für bestimmte Gruppen gestrichen. Nach Ansicht des ZVEH würde eine Strompreissenkung für alle den Hochlauf der Elektromobilität jedoch deutlich mehr unterstützen als eine einmalige Kaufprämie. Zudem wäre die Senkung der Strompreise ein wichtiges Signal im Hinblick auf die mit der Energiewende einhergehende Elektrifizierung.
Die gültigen Förderkonditionen sowie Antworten auf Fragen rund um die neue E-Auto-Förderung finden Sie unter www.bundesumweltministerium.de/foerderung/fragen-und-antworten-zur-e-auto-foerderung
* Civey befragte vom 18.12.2025 bis 01.01.2026 online 3.500 Personen aus der deutschen Gesamtbevölkerung sowie rund 2.800 Autofahrerinnen und Autofahrer.
Quelle: ZVEI / ZVEH
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